Powermusik

Jeder von uns befindet sich mal in Situationen, in denen er sich ausgelaugt und kraftlos fühlt oder das Selbstwertgefühl im Keller ist. Das ist ganz normal. Wäre es nicht schön, wenn es ein Mittel gäbe, das uns schnell wieder daraus holt?
Dieses Mittel gibt es: Musik, besser gesagt POWERMUSIK!

Es ist nicht nur mein Gefühl, sondern sogar wissenschaftlich bewiesen, dass das Hören von Musik, die kraftvoll-heldenhaft klingt, ermutigt und dazu motiviert, konstruktiver zu denken und aktiver zu werden.

Lege Dir ein Musikarchiv mit Powermusik an, also Musik, die Dich puscht.
Wenn es konkrete Titel gibt, die Du gehört hast, als Du in einem positiven, kraftvollen Zustand warst, gehört diese Musik in dein Powermusik-Archiv.

Höre diese Musik immer dann, wenn Du einen positiven Schub brauchst. Je mehr Powermusik du hörst, desto besser wirst Du Dich fühlen.
Versuche mal die Augen zu schließen und Dich in eine gewünschte Situation zu denken und höre dabei die Powermusik. Spürst Du es?

Ich habe mal 4 Songs aufgenommen, die Du gerne herunterladen und beliebig verteilen kannst.

Die Songs „you are great“ und „here we go“ pushen und ermuntern.
Die Songs „hold on“ und besonders „relax“ entspannen Dich und begünstigen, dass Du in Dich hinein spürst.

Viel Spaß dabei – Ich freue mich über Feedback:
mk@martinklapheck.de!

 

you are great

here we go

hold on

relax

Auf meine Instagram-Account stelle ich regelmässig kleine Musikvideos von mir ein (House-Electro, Klassik und Funk).

Folge mir dort gerne:

P.S. Ich habe einen neuen youtube-Kanal „Martins musikalischer Motivationssnack“.
Dort teile ich hier 1x p.M einen inspirierenden, erfrischenden Impuls mit Dir, qausi locker vom Hocker, nämlich von meinem Klavierhocker. Hier geht´s zum Abo.

wirkungsvolles speaking ist Kontextkunst

Im Moment gibt es eine Art „Goldgräbermentalität“ im Rednermarkt. Viele meiner Rednerkollegen übertreffen sich darin, anderen Menschen weis zu machen, dass jeder innerhalb kurzer Zeit ein guter Redner werden kann. Jemanden, der ein Talent hat, auf diesen Markt hinzuweisen und mit Wissen zu helfen einen Einstieg zu finden ist klasse. Aber Versprechen wie „nach meinem 2tägigen Seminar bis du an deinem schlechtesten Tag, an dem du Grippe hast und unausgeschlafen bist, besser als alle anderen Redner nach Jahren“ haben so viel Wahrheitsgehalt wie die Versprechen, die mit folgendem Text für Kapitalanlagen werben „Bei uns 10% Rendite ohne jedes Risiko mit täglicher Verfügbarkeit“. Aber auch auf diese Anzeigen fallen immer wieder Menschen rein. Ich würde mich schämen, solche Versprechen zu geben. 

Meines Erachtens ist wirkungsvolles speaking eine Kontextkunst. Man tauscht Energie mit dem Publikum aus. Das heißt man sendet Energie und dann kommt eine bestimmte Energie zurück. Diese muss ich wahrnehmen und aufgreifen. Wahrnehmen kann ich diese Energie nur wenn ich aufmerksam bin und meinem Publikum zuhöre und mit ihm in Interaktion trete. 
Das, was vom Publikum zurück kommt, bestimmt den weitern Verlauf meiner Performance. Das lässt sich nicht oder nur bedingt planen und ist deshalb Kontextkunst. Und die kann ich nur an einem Ort üben: live auf der Bühne !!! Und das geht eben nicht schnell, sondern wächst in der Regel während vieler Auftritte und reift lange wie ein guter Whiskey in Eichenholzfässern. 

Und gerade dieser Kreislauf zwischen Publikum und mir als Redner, macht speaking für mich gso reizvoll.

Ein tolles Experiment: Samuel Koch macht Musik mit mir

Samuel Koch führt nicht das Leben, an das man denkt, wenn man an einen Tetraplegiker denkt. Immer wieder überwindet er Grenzen und macht dadurch vielen Menschen Mut. Trotz Schwerstbehinderung fährt er Achterbahn, macht Gleitschirmflüge, eine Afrika-Expedition, arbeitet als professioneller Schauspieler und vieles mehr. Mich beeindruckt er immer wieder und es ist eine Freude, die Bühne mit ihm zu teilen.

Kürzlich hat er sich auf ein Experiment mit mir in der ausverkauften Maximilianhalle in Hamm eingelassen. Wir führten ein spannendes Gespräch und ich hatte das Programm mit einigen Klavierparts bereichert. So weit – so gut. Da wir ein “gemeinsames” Gespräch führten, fand ich es nur konsequent, wenn wir als Zugabe “gemeinsam” Musik machten. Um das zu realisieren habe ich einige elektronische Loops auf dem Ipad programmiert. Damit es spannend wird, habe ich in ganz unterschiedlichen Tonarten angelegt. Samuel hat musikalisch vorgelegt und Loops seiner Wahl gespielt und ich dazu improvisiert. Er hat mich mit der Reihenfolge der Tonarten und den flotten Wechseln ganz schön gefordert. Uns hat es viel Spaß gemacht und das Publikum war begeistert. Doch schauen Sie selbst:
-Video: Martin Klapheck & Samuel Koch machen Musik

Martin Klapheck trifft Samuel Koch

Neben meiner Leidenschaft als Keynotespeaker & Piano-Referent, moderiere ich gelegentlich besondere Veranstaltungen mit außergewöhnlichen Menschen. Ein Mensch, der mich sehr beeindruckt hat und immer noch beeindruckt, ist Samuel Koch. Mit ihm bin ich oft und auch besonders gerne auf der Bühne.
Sicher erinnern Sie sich noch an den dramatischen Unfall in „Wetten, dass“ vor 9 Jahren. Samuel verunglückte bei dem Versuch fünf fahrende Autos mit Powerisern zu überspringen in dramatischer Weise. 10 Millionen Fernsehzuschauer wurden Zeuge. Seit dem ist Samuel vom Halswirbel abwärts gelähmt. Und was mich an ihm so beeindruckt ist, dass obwohl sein Leben, das er bis dahin gelebt hat (er war u.a. Kunstturner), komplett zusammengebrochen ist, ist er beeindruckend positiv und stark geblieben bzw. geworden.

Ich habe mit ihm ein bewegendes aber auch hoch motivierendes Gesprächsformat entwickelt, mit dem wir große Hallen füllen. Es geht um Mut, Lebenskraft, Nutzen von Chancen (wie widrig die Rahmenbedingungen auch sein mögen) und der Begeisterung für die eigenverantwortliche Lebensgestaltung.

Vor kurzem hatten wir im Maximilianpark Hamm eine großartige Premiere vor 900 Zuhörern. Erstmals haben wir unser Gesprächsformat mit meinem Piano-Referat kombiniert. Wichtige Inhalte wurden so durch die Kraft der Musik ganz intensiv spürbar. Am Ende gab es eine kleine Sensation – doch dazu später mehr.

Träume verwirklichen

Vor einigen Tagen traf ich beim Frühstück in einem Cafe auf Palma Claudia. Wir kamen ins Gespräch und sie erzählte mir ihre  Geschichte. Sie ist in Österreich geboren und hat dort im Bereicht IT gearbeitet.  Das Meer begann sie immer stärker zu faszinieren. Aus der Faszination wurde der Wunsch mal per Schiff über die Meere zu reisen. Dieser Wunsch wurde immer stärker. Aber sie hat kein Geld für ein eigenes Boot auch nicht für die Miete eines Bootes. Hat sie dieser Mangel von Ihrem Traum abgehalten. Nein-  vor Kurzem ist Claudia von Österreich nach Palma in eine WG gezogen.  Jeden Tag spricht sie hier im Hafen Schiffseigner  wegen eines Jobs an Board an. Ob sie den Schiffsboden putzt, für die Schiffseigener einkaufen geht oder die Leinen zu recht legt ist ihr egal. Hauptsache sie kann ihren großen  Traum von der großen Reise übers Meer verwirklichen. Ob Sie den sicher sei einen solchen Job zu finden und ob sie denn keine Angst vor der unsicheren Zukunft habe, fragte ich sie. „Doch“ sagte sie, „klar habe ich Angst. Doch ich würde es mir nie verzeihen, es nicht versucht zu haben.“

Bedeutung, Lebenszeit, Sinn

Bedeutungen aufblasen

Nicht alles was wir für bedeutend halten, ist wirklich bedeutend. Die Dinge haben nur so viel Bedeutung, wie wir ihnen beimessen. Das heißt Sie haben es in der Hand. Sie sind kein Opfer, sondern Täter. Oft blasen wir Bedeutungen unangemessen auf, wie ein Kind einen Luftballon. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit waren für mich die Diskussionen um die Kandidatur von Fifa Präsident Sepp Blatter. Was haben sich die Menschen ereifert, geärgert, Statements abgegeben und sich an Diskussionen beteiligt. Teilweise hat es tausende von postings in den sozialen Netzwerken mit bis zu 50 Kommentaren von ein und der selben Person gegeben.

Natürlich soll man vor Fehlverhalten nicht die Augen verschließen. Aber das Engagement, mit dem man sich bei bestimmten Themen austobt, sollte zu der Bedeutung fürs eigene Leben passen. Welche Bedeutung hat die Frage, ob Sepp Blatter als Fifa-Präsident kandidiert oder nicht konkret für Ihr Leben? Ich vermutet ungefähr so viel wie der sprichwörtlich umfallende Sack Reis in China.

Oder erinnern Sie sich noch, wie sich die Medien das Maul darüber zerrissen haben, dass Bundespräsident Joachim Gauck nicht mit seiner Lebensgefährtin verheiratet ist. Und prompt haben sich auch hier viele Bürger rege an der Diskussion beteiligt, persönlich und auf den Marktplätzen der Belanglosigkeit im Internet. Das passe doch wohl nicht zum Amt des Bundespräsidenten. Kluge Ratschläge, nicht nur von bayerischen Politikern, bis wann die beiden denn zu heiraten hätten, folgten. Gott sei Dank hat Gauck die ignoriert.

Ich verstehe einfach nicht, wie tief viele Menschen in diese Brühe eintauchen. Und das immer und immer wieder. Ja, dass sie sich darüber sogar in Rage reden und am liebsten gegenseitig an die Gurgel gingen. Gibt es keine anderen Herausforderungen auf der Welt? Kann die Lebenszeit nicht sinnvoller genutzt werden?
Denn genau darum geht es: Wie nutzen Sie und ich unsere knappe Lebenszeit optimal. Wäre es nicht sinnvoller in dieser Zeit mit den Kindern zu spielen, mit dem Partner was Schönes zu machen, einen Waldspaziergang zu machen, ein Buch zu lesen und vieles mehr?

Ich für mich habe beschlossen Diät zu halten – nämlich Informationsdiät. Das heißt die Zeit in der ich mich mit solchen Belanglosigkeiten beschäftigte streng zu limitieren.
Um noch mal auf das Bild mit dem Aufblasen zurück zu kommen. Wenn Sie Unbedeutendes immer weiter aufblasen, passiert das gleiche wie dem Kind beim Ballon – es gibt einen lauten Knall und alles platzt.

Grenzen im Kopf

Jeder von uns hat Grenzen im Kopf. Gelernte Wahrheiten, die wir allzu oft ungeprüft an- und übernehmen. Ob es sich um  bestimmte, gelernte Ordnungssysteme handelt oder um Vorurteile. Welche Nachteile mit zu starren gelernten Ordnungssystemen verbunden sind, spürt jeder im Alltag. Dann, wenn es mit dem Partner wieder Diskussionen bzw. Streit darüber gibt, ob die Türen im Haus lieber offen oder geschlossen sein sollten. Oder darüber, ob Fingerabdrücke auf Glastüren schlimm sind oder nicht. Oder ob man auf der Arbeitsplatte in der Küche ohne Unterlage schneiden darf oder nicht. Ich bin sicher, Sie kennen solche Diskussionen.
Nun können Sie die gelernten Ordnungssysteme noch als Kleinigkeiten einstufen. Aber gelernte Muster führen häufig auch dazu, dass wir Neuerungen, die durchaus sinnvoll sein können ablehnen ohne sie ausprobiert zu haben. Das verhindert Innovation, Spaß und Abenteuer.

Ein Beispiel, bei dem ich mich selbst erwischt habe, ist die Elektromobilität. Ich war immer der Meinung, dass man mit einem Elektroauto nicht zuverlässig reisen kann, zumindest nicht, wenn es darum geht große Distanzen zurückzulegen. Zu diesem Vorurteil beigetragen hat die Tatsache, dass die deutsche Automobilindustrie seit Jahrzehnten mehr oder weniger engagiert Elektromobilität entwickelt und bisher nur Fahrzeuge mit relativ geringer Reichweite und geringer Geschwindigkeit auf den Markt gebracht hat.
Mein Vorurteil wurde vor ca. 3 Wochen aufgeweicht, als ich das Vergnügen hatte in knapp 4 Sekunden einen Tesla Model S von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Laut Hersteller beträgt die Reichweite knapp 500 km, was mir einige Besitzer auch bestätigten. Hoppla es geht auch anders, hab ich mir gedacht.

Um nun einen zweiten Schritt in Sachen Ersatz von Vorurteilen durch eigene Erfahrungen zu machen, habe ich nun einen Elektroroller von der Fa. Kumpan bestellt, mit dem wir kurze Bürofahrten machen werden. Nebenbei habe ich ein vielversprechendes startup unterstützt.
Ich freue mich auf eigene Eindrücke und werde auf meinen facebook-account darüber berichten.

Ziele & gute Vorsätze

Seit einigen Jahren mache ich mir Gedanken über meine Jahresziele für mein ganzes Leben. Das heißt nicht nur über meine beruflichen Ziele, sondern auch über Ziele der anderen wichtigen Lebensbereiche:

ARBEIT, BEZIEHUNG, KÖRPER, SINN & SEELE

Seit ich das mache, ist mein Leben viel erfolgreicher, abwechslungsreicher, aufregender, kreativer und ausgeglichener als zuvor. Deshalb möchte ich Sie /Dich einladen, das auch mal zu versuchen.

Wie mache ich das?

Für den Bereich ARBEIT definiere ich nicht nur wirtschaftliche Ziele, sondern auch zeitliche Anteile. Das heißt ich erhöhe den Anteil derjenigen Arbeit die ich besonders gerne mache und reduziere bzw. verbanne weniger Erfreuliches, z.B. durch Auslagerung oder auch Absagen bei bestimmten Anfragen.

Ich mache mir Gedanken wie ich die BEZIEHUNG zum meiner Frau, meinen Kindern und meinen Freunden und Freundinnen verbessern kann und lege konkrete Maßnahmen fest, deren Wirkung ich regelmässig überprüfe. Auch korrigiere ich Defizite wie beispielsweise zu wenig schöne Zeit mit meinen Freunden.

Unter dem Stichwort KÖRPER überprüfe ich beispielsweise, ob ich genug Sport mache, wie ich mich ernähre und ob ich mir genügend Zeiten für Wellness und Entspannung nehme.

Unter SINN & SEELE beschäftige ich mich mit künstlerischen und spirituellen Aspekten. Auch Aufregendes und Abenteuer fallen in diese Rubrik. Dinge, die schnell mal hinten rüber fallen.

Alles halte ich schriftlich in einem Büchlein fest.

Ich schaue nicht nur am Jahresanfang in diese Büchlein, sondern mehrmals im Jahr. So kann ich bei unbefriedigenden Abweichungen bereits Korrekturen einleiten.

Die Planung im nächsten Jahr beginne ich mit einer Bilanz des Vorjahres. Ich schreibe auf, was gut und was schlecht gelaufen ist. Auf dieser Basis definiere ich dann die Ziele für Folgejahr.

Und das bringt mir eine ganze Menge Spaß und Lebensqualität.